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clever und mittendrin | Der Weltenball (Sommer 2009)

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Das Weltenball-Projekt (06.07. - 17.07.2009)

Gemeinsam und fantasievoll den Weltenball gestalten - unter diesem Motto wurden in der Zeit vom 06. bis 17. Juli 2009 von 15.00 bis 18.00 Uhr alle Kinder des Bonner Stadtteils Auerberg in einem offenen Spielplatzangebot auf dem Spielplatz Luxemburger Straße in der Nähe der evangelischen Lukaskirchengemeinde eingeladen, gemeinsam mit der Künstlerin Eva Wal und Mitarbeitern des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.. ein Kunstwerk zu kreieren.

Die Kinder im Alter zwischen zwei und zwölf Jahren hatten im Rahmen der Gestaltung des Weltenballs die Möglichkeit bei schönem Wetter im Schatten der Bäume auf Bänken und Tischen gemütlich zu basteln, zu malen aber auch zu spielen. Um sich vor Regen zu verstecken, konnten wir an manchen Tagen das Zusammentreffen in die Räumlichkeiten des Evangelischen Gemeindeforums Auerberg verlagern.

Mit Unterstützung der Erwachsenen konnten die Kinder allerlei Tiere aus Ton, Blumen und Gewächse aus Filz, Kraniche aus Faltpapier und verschiedene Bilder mit Wasserfarben und Wachsmalstiften kreieren. Um sich künstlerisch auszutoben, wurde das Angebot nicht nur von den Kindern genutzt, sondern auch von manch einem Elternteil.

Ziel war es gemeinsam mit den Kindern einen Weltenball zu erschaffen und mit vielen verschiedenen Tieren und Pflanzen zu bevölkern. Die Kinder sollten lernen, gemeinsam je nach Fähigkeit und Talent, eine Verantwortung für ein gemeinsames Ziel zu übernehmen. Geschlossene Gruppengrenzen sollten überwunden und ein Blick für das Gemeinwesen entwickelt werden.

Von Beginn an wurde der Weltenball, entstanden aus einem riesigen Luftballon, gemeinsam mit den Kindern angefertigt. Jeden Tag wurden Schichten aus Zeitungen, Papier und Leinentuch um den Ballon gekleistert.

Als die Schichten dann nach ca. einer Woche endlich ausgehärtet waren, konnte die Luft aus dem Riesenballon gelassen werden, die wichtigste Arbeit war geleistet. Jetzt konnten viele Kinder- und Erwachsenenhände mit bunten Seidenpapieren dem Ball fantasievoll Farbe und Flächen geben. Urlandschaften mit Vulkanen, Meeren, Bergen, Wüsten, Steppen und Wäldern, in denen die zahlreichen Tiere ihren Platz finden sollten, wurden geschaffen.

Gemeinsames Aufräumen und der Genuss von Wassermelone und Keksen bildeten das Ende der gemeinsamen Nachmittage.

Das Projekt fand in einer ausgelassenen harmonischen und freundlichen Stimmung statt. Sowohl die Kinder als auch Erwachsene konnten sich spielend näher kommen, man freute sich jeden Tag erneut auf das gemeinsame Treffen. Im Laufe der Zeit begegneten uns ca. 50 Kinder, viele von ihnen kamen täglich.

Am letzten Tag haben nicht nur die Projektbetreuer eine kleine Überraschung für die Kinder zum Abschied bereitgehalten, sondern auch umgekehrt. Für die Kinder gab es Süßigkeiten und Luftballons mit Dankespostkarten, für die Betreuer selbstgemalte Bilder und ein von einigen Kindern gemeinsam gestaltetes und signiertes Kunstwerk.

Das Projekt war für alle Beteiligten mehr als eine freie Gestaltung des Weltenballs. Dieses Sommererlebnis wird nicht nur den Kindern noch lange im Gedächtnis bleiben.

 Einen Artikel der Künstlerin Eva Wal über ihre Erfahrungen zur Arbeit in offenen Kunstangeboten können Sie hier lesen.